Suchtprävention

Angebote

Informationen über:   KEKS-Koffer   |   KESS-Trolley   | KiSEL   |   LIFE   |   LIFE-Trolley   |   MSJ   |   MOVE   |   Online-Beratung

 

Bild: KEKS-Trolley

KEKS-Koffer

Der KEKS-Koffer ist ein mobiler Methodenkoffer zur Prävention in Kindertageseinrichtungen. Er wurde von der Kommunalen Suchtbeauftragten und der Frauenberatungs-
stelle Lörrach entwickelt. Die Zielgruppe sind Kinder zwischen 3 und 7 Jahren.

Der KEKS-Koffer ist in Module aufgeteilt und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Ernährung, Kraft (Stärkung der Lebenskompetenz) und Sucht.

Die Module lassen sich unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge einsetzen.

Außerdem gibt es individuellen Spielraum zur Gestaltung der einzelnen Module, welche eine gute Kommunikation mit Feedback und damit die Möglichkeit, alltagsnah und überzeugend auf Situationen einzugehen bieten.

Der KEKS-Koffer entspricht den Bedürfnissen der Kinder und erweckt dadurch eine positive Resonanz, sich auf unterhaltsame und aktive Weise mit den Themen auseinander zu setzen.

Er bietet den pädagogischen Fachkräften fachliche und methodische Anregungen für die präventive Arbeit in den Kindertageseinrichtungen. Dabei werden die Kinder sowohl auf kognitiver als auch auf emotionaler und verhaltensbezogener Ebene angesprochen.

Der KEKS-Koffer will die spielerische, interaktive Auseinandersetzung mit den oben genannten Themen und die Reflexion eigener Erfahrungen anregen. Außerdem strebt er die Förderung jedes Kindes für einen erfolgreichen Umgang mit belastenden Lebensereignissen, sowie die Stärkung der eigenen Haltung gegenüber (sexualisierter) Gewalt und die Sensibilisierung gegenüber schwächeren Kindern an. Dabei wird die Fachkraft durch Bücher, Arbeitsblätter, Spiele, CD und durch die Handpuppe, welche spielerisch durch die Module begleiten kann unterstützt.

Für den Landkreis Lörrach wurden insgesamt 3 Koffer angeschafft und bestückt. Diese können über die Kommunale Suchtbeauftragte im Landratsamt Lörrach kostenlos ausgeliehen werden. Es muss lediglich eine Kaution in Höhe von 20€ hinterlegt werden.

Wir danken der BARMER GEK und LIFE für die finanzielle Unterstützung.

top

Bild: KESS-Trolley

KESS-Trolley

Der KESS-Trolley ist ein mobiler Methodenkoffer zur Prävention in Grundschulen. Er wurde von der Kommunalen Suchtbeauftragten und der Frauenberatungsstelle Lörrach entwickelt. Die Zielgruppe sind Kinder zwischen 6 und 10 Jahren.

Der KESS-Trolley bietet den pädagogischen Fachkräften methodische und fachliche Anregungen für die präventive Arbeit in Grundschulen. Dabei werden die Themen Kommunikation, Ernährung, Sonne (Stärkung der Lebenskompetenz) und Sucht behandelt.

Kinder werden sowohl auf kognitiver als auch auf emotionaler und verhaltensbezogener Ebene angesprochen. Dies entspricht ihren Bedürfnissen und erweckt dadurch eine positive Resonanz, sich auf unterhaltsame und aktive Weise mit den Themen auseinander zu setzen.

Der KESS-Trolley ist in Module aufgeteilt, diese lassen sich unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge einsetzen. Dadurch bleibt den Fachkräften Raum zur individuellen Gestaltung. Außerdem bieten die Module eine gute Kommunikation mit Feedback und damit die Möglichkeit, alltagsnah und überzeugend auf Situationen einzugehen.

Der KESS-Trolley will die spielerische, interaktive Auseinandersetzung mit den oben genannten Themen und die Reflexion eigener Erfahrungen anregen. Außerdem strebt er die Förderung jedes Kindes für einen erfolgreichen Umgang mit belastenden Lebensereignissen, sowie die Stärkung der eigenen Haltung gegenüber (sexualisierter) Gewalt und die Sensibilisierung gegenüber schwächeren Kindern an. Dabei wird die Fachkraft durch Bücher, Arbeitsblätter, Spiele, CD und durch die Handpuppe, welche spielerisch durch die Module begleiten kann unterstützt.

Für den Landkreis Lörrach wurden insgesamt 2 Koffer angeschafft und bestückt. Diese können über die Kommunale Suchtbeauftragte im Landratsamt Lörrach kostenlos ausgeliehen werden. Es muss lediglich eine Kaution in Höhe von 20€ hinterlegt werden.

Wir danken der BARMER GEK und LIFE für die finanzielle Unterstützung.

top

Bild: KiSEL-LogoKiSEL (Kinder suchtkranker Eltern)

Die Arbeitsgruppe "Kinder suchtkranker Eltern" (KiSEL) wurde 2002 in Lörrach gegründet, um sich aktiv mit den Problemen von Kindern suchtkranker Eltern auseinander zu setzen und Hilfemöglichkeiten zu entwickeln.

Das Gruppenangebot für die betroffenen Kinder selbst wird durch die Einrichtung MAKS (Modellprojekt Arbeit mit Kindern suchtkranker Eltern) in Freiburg, welche seit 1990 umfassende Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern von Suchtkranken hat, begleitet.

Die Arbeit in der Arbeitsgruppe ist damit jedoch noch nicht beendet. Weitere Überlegungen und Planungen stehen an. Unter der Federführung der Kommunalen Suchtbeauftragten werden diese weiter verfolgt und als zusätzliches wichtiges Element die Vernetzung innerhalb des Landkreises aufrecht erhalten.

Zusammenarbeit sowie Kooperationen bestehen mit verschiedenen Kindergärten und Schulen, in denen bereits regelmäßig Präventionsangebote vorgehalten werden, mit Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern, Entbindungsstationen des Kreiskrankenhauses und der Frauenberatungsstelle.

Die Arbeit im Projekt hat zum Ziel, soziale Nachreifung zu ermöglichen und eine sich bei den Kindern aus ihrer Situation entwickelnde Suchtgefährdung zu verhindern.

Internetseite der KiSEL-Arbeitsgruppe: www.kisel.de

top

LIFE

Bild: LIFE-LogoLIFE ist ein Zusammenschluss der Organisationen und Verbände im Landkreis Lörrach, welche in der Suchtprävention tätig sind.

LIFE soll Kinder und Jugendliche unterstützen und stärken, damit sie den Gefahren einer möglichen Suchtentwicklung selbstbewusst entgegentreten können.

Bei allen Kooperationspartner und LIFE-Mitgliedern können verschiedene Materialien zur Suchtprävention geordert werden.

Internetseite von LIFE: www.life-loerrach.de

top

LIFE-Trolley

Der LIFE-Trolley ist ein mobiler Methodenkoffer für pädagogische Fachkräfte und enthält erprobte Methoden zur Alkohol- und Tabakprävention. Er ist für den Einsatz im Unterricht oder in Gruppenstunden geeignet. Zudem bieten die darin enthaltenen Infotools einen kurzen fachlichen Überblick zu beiden Präventionsbereichen sowie zu rechtlichen Grundlagen im Straßenverkehr. Eine CD-Rom stellt darüber hinaus notwendige (Kopier)Vorlagen digital zur Verfügung, zusätzliche Methoden zur Nachbereitung befinden sich ebenfalls im Koffer.

Ideen, wie z. B. Einsatz von Rauschbrillen aus dem Parcours der BZgA "KlarSicht" auf, welcher im Jahr 2005 im Landkreis Lörrach Station gemacht hat. Mit dem LIFE-Trolley bieten wir ein flexibles Konzept an, da alle Methoden von pädagogischen Fachkräften selbst und individuell - je nach thematischer Gewichtung des Unterrichts - eingesetzt werden können. Eine Schulung vorab ist nicht notwendig, kann aber auf Wunsch angeboten werden.

Tabak und Alkohol sind legale Drogen und unter Jugendlichen die am häufigsten konsumierten Suchtmittel. Auch wenn der Konsum beider Suchtmittel unter Jugendlichen langsam rückläufig ist (BZgA 2007) steht doch jeder einzelne Jugendliche nach wie vor vor der Aufgabe, einen verantwortungsvollen und nicht selbstschädigenden Umgang mit Suchtmitteln zu erlernen. Gesund und sicher unterwegs zu sein - ist ein wichtiges (Lebens)Ziel. Das Motto wird beim LIFE-Trolley zum Programm.

Wir möchten uns bei den beiden Lörracher Krankenkassen, der DAK und der Barmer Ersatzkassen bedanken, ohne deren finanzielle Unterstützung die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Aber auch bei der AG-LIFE des Landkreises Lörrach, welche die konzeptionelle Entwicklung des LIFE-Trolleys begleitet haben.

Den Infoflyer zum LIFE-Trolley können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

top

MSJ (Mädchen SUCHT Junge)

"Mädchen SUCHT Junge" ist ein interaktives Lernprojekt für geschlechterspezifische Suchtprävention. Zielgruppe sind Jugendliche ab 13 Jahren in Schulen, Jungendzentren und anderen Einrichtungen.

Die Ausstellung besteht aus 7 Themenbereichen, die auf jeweils 8 Thementafeln dargestellt sind. Die Themenbereiche Rauchen, Alkohol, Essen und Haschisch/Ecstasy werden für beide Geschlechter getrennt angeboten.

Das Besondere an dem Projekt ist die Verbindung von aktueller Information und selbstreflexiven Erfahrungen mit Gleichaltrigen innerhalb eines Workshop. Im Vordergrund steht das Training von Lebenskompetenzen wie Umgang mit Gruppenzwang, Selbstwirksamkeit und sozialen Fähigkeiten.

Ein Intensiv-Workshop, in dem eines der Themen bearbeitet werden kann, dauert ca. 2 Zeitstunden. Die Jugendlichen arbeiten dabei interaktiv mit Wolken, Kärtchen und Magneten, üben sich in Rollenspielen und in Feedback geben.

Internetseite Mädchen SUCHT Junge: www.maedchensuchtjunge-bh.de

Bild: Mädchen SUCHT Junge-Logo

top

MOVE-Fortbildung

MOVE ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte und Multiplikatoren, welche mit Jugendlichen zu tun haben, die Alkohol oder Drogen konsumieren.

Das Konzept basiert auf Erkenntnissen der Uni Bielefeld und wird bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich durch Ginko in Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Das Konzept von MOVE geht davon aus, dass das Konsumverhalten von Jugendlichen ein dynamischer Prozess ist, der in verschiedenen Stadien eingeteilt ist und auch verändert werden kann. Nicht Kritik am Verhalten der Jugendlichen ist der Kern des Konzeptes, sondern die Stärkung der Motivation zur Verhaltensänderung.

Die Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreises, welche als MOVE-Trainerin ausgebildet wurde, sieht in dem Konzept neue Möglichkeiten, mit betroffenen Jugendlichen besser in und durch das Gespräch zu kommen. Im Austausch mit Jugendlichen ist oft Widerstand zu spüren. Das MOVE-Konzept bietet eine präventive Möglichkeit und ist in der alltäglichen Arbeit hilfreich.

Der Landkreis Lörrach hat in die Qualifizierung von insgesamt drei MOVE-Trainer investiert, welche in einem dreitägigen Block das Konzept von MOVE an interessierte Fachkräfte und Multiplikatoren weiter vermitteln.

Diese "Anwender-Schulung" ist nur durch Teilnahme an allen drei Tagen eines Blocks möglich und auf 12 Teilnehmer/innen begrenzt.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt inklusive Verpflegung 150 Euro und ist mit der Anmeldung fällig. (Nach Rechnungsstellung)

Der Platz gilt erst als gesichert, wenn der Teilnehmerbeitrag bezahlt wurde. Eine Rückerstattung kann nur bei rechtzeitiger Absage (bis 14 Tage vor dem ersten Schulungstag) erfolgen.

Jedes Jahr findet eine MOVE-Schulung in der Villa Schöpflin, Franz-Ehret-Straße 7 7954 Lörrach-Brombach statt.

Terminhinweise werden unter Aktuelles bekannt gegeben.

Informationen und Anmeldung: Brigitte Baumgartner unter 07621/410-5020 oder unter suchtbeauftragte@loerrach-landkreis.de, Sabine Lang unter 07621/914909-2 oder unter sabine.lang@villa-schoepflin.de, Peter Eichin unter 07621/914909-3 oder unter peter.eichin@villa-schoepflin.de.

top

Online-Beratung

Mit Hilfe eines anonymen Benutzernamens haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Fragen an die Drogen- und Jugendberatungsstelle Lörrach zu wenden. Zunächst registrieren Sich sich bitte mit einem frei gewählten Benutzernamen und Passwort. Danach können Sie sich anmelden

direkter Link zur Online-Beratung: www.drogenberatung-loerrach.de

Internetseite der Drogen- und Jugendberatungsstelle Lörrach: www.drogenberatung-loerrach.de

top